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Die AKN erhält neue Fahrkartenautomaten

Kaltenkirchen, 19. August 2014. Die AKN Eisenbahn AG (AKN) tauscht bis Ende des Jahres sämtliche ihrer Fahrkartenautomaten gegen neue aus. Dies geschieht in mehreren Stufen: Vor dem Wechsel der Geräte findet ein Probebetrieb an zwei ausgewählten Standorten statt. Der eigentliche Austausch der Automaten findet anschließend ab voraussichtlich Anfang September statt. Er erfolgt in mehreren Schüben und erstreckt sich bis in den Herbst hinein. Begonnen wird auf der Linie A 1 von Süden nach Norden, es folgen die A 2 und die A 3. Insgesamt stellt die AKN 74 neue Geräte auf. Das Investitionsvolumen liegt bei rund 1,7 Millionen Euro. Die Automaten stammen vom Hersteller Scheidt & Bachmann aus Mönchengladbach.

Die beiden Probegeräte werden nach jetzigen Planungen in der vorletzten Augustwoche in Henstedt-Ulzburg und in Ulzburg Süd aufgestellt. "Das genaue Datum, ab wann die Automaten in Betrieb gehen, hängt davon ab, wie das Aufstellen an sich verläuft", erläutert Marion Saß, Abteilungsleiterin Vertrieb/Marketing der AKN. Das Unternehmen nutze diesen Probebetrieb, um Erfahrungen für das Aufstellen der restlichen Automaten zu sammeln, welches in den nächsten Wochen startet. "Die beiden Probegeräte können unter Umständen noch Kinderkrankheiten aufweisen. Wir bitten unsere Fahrgäste um Verständnis, wenn zu Beginn noch nicht alles perfekt läuft", so Saß weiter. Die bisherigen Automaten bleiben parallel stehen; an den neuen befinden sich Bedienungshinweise. Tauchen Fragen auf, so können sich Fahrgäste montags bis freitags von 6 bis 17 Uhr an das Servicetelefon der AKN unter 04191/933 933 wenden. Auch Hinweise auf etwaige Unstimmigkeiten bei der Menüführung nimmt die AKN gerne über das Servicetelefon oder per E-Mail unter info@akn.de entgegen. Die AKN bietet darüber hinaus an ausgewählten Orten eine persönliche Beratung an, so zum Beispiel auf dem Eidelstedter Wochenmarkt oder auf der Herbstmesse in Norderstedt. Informationen dazu finden Interessierte ab der ersten Septemberwoche auf www.akn.de.

Mit den neuen Automaten geht nicht nur neue Technik im Inneren einher, sondern auch eine neue Bedienoberfläche. Diese nähert sich dem Standard des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) an. Die Fahrgäste merken dies beim Startbildschirm, auf dem das Feld "Start – Ziel" stärker als bisher in den Focus rückt. "Der Startort ist automatisch der Standort, an dem der Kunde steht", so die Abteilungsleiterin. "Die Fahrgäste müssen lediglich den Zielort auswählen. Kenntnisse über die Tarifzonen sind nicht nötig."

Mit den neuen Geräten bietet die AKN zudem einen einheitlichen Bezahlweg an allen Automaten. Es wird anders als bisher möglich sein, überall auch mit ec- und Geldkarte zu bezahlen. Ebenfalls neu: Die Automaten geben nach einer Anlaufphase neben Münzen Geldscheine als Wechselgeld heraus. Die maximale Wechselgeldrückgabe beträgt 19,95 Euro in Münzen bzw. 49,95 Euro in Münzen plus Banknoten. Das Fahrscheinangebot bleibt mit den neuen Geräten gleich: Es sind sowohl Karten aus dem Schleswig-Holstein-Tarif (SH-Tarif) als auch dem Tarif des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV-Tarif) erhältlich. Darüber hinaus sind weiterhin die HamburgCard sowie das "Schleswig-Holstein-", das "Schönes-Wochenende-" und das "Quer-durchs-Land-Ticket" der Deutschen Bahn AG erhältlich. Die AKN ist auch langfristig gut aufgestellt. "Die neuen Fahrscheinautomaten sind bereits technisch für die Einführung des E-Tickets im HVV-Bereich vorbereitet", gibt Marion Saß einen Ausblick in die Zukunft.

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